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Filmen mit dem Smartphone: effizient und professionell

posted on Juni 8th 2017 in Betrachtungen with 0 Comments

Smartphone-Time

Jeder Unternehmer hat mindestens ein Smartphone (Ausnahmen bestätigen auch hier bekanntlich die Regel). Das Smartphone ist schon ein tolles Gerät. Wie oft haben Sie damit schon Fotos gemacht und diese mit Freunden, Bekannten und Familienangehörigen geteilt? Zum Beispiel via WhatsApp oder eben auch in Facebook. Den ein oder anderen Film haben Sie damit auch schon gemacht und entsprechend verschickt. Dass dabei dann auch die Frage auftaucht, ob man das denn nicht auch für das eigene Marketing nutzen könnte? Wir bekommen diese Frage oft gestellt. Und unsere Antwort ist: ja, natürlich. Doch jetzt kommt ein aber (war klar, wie hätte es auch anders sein können, gell?). Wer Smartphone Filme in sein Marketing einsetzen möchte, sollte ein paar Punkte beachten, damit der gewünschte Effekt sich nicht ins Gegenteil verkehrt.

Smartphone Filme nur im Marketing-Mix
Smartphone Filme haben einen eigenen, doch recht unprofessionellen Film-Look. Aus diesem Grund empfiehlt es sich nicht, nur auf Smartphone Filme zu setzen. Setzen Sie solche Filme in Ihr Marketing Mix. Das heißt, dass Sie gute Fotos und auch gute Filme in Ihrer Marketingstrategie haben sollten. Denn die Qualität Ihres Marketings wird auf die Qualität Ihres Produkts bzw. Ihrer Dienstleistung zurückgeführt. Wollen Sie also auch mit Smartphone- Filmen arbeiten, sollten Sie unbedingt eine Marketingstrategie aufbauen und diese Filme integrieren.

Die Qualität der Smartphone Filme
Mittlerweile ist die Qualität der Smartphone Fotos und auch der Filme erstaunlich gut. Allerdings sind diese noch weit entfernt von Filmkameras. Selbst Actioncams, die ca. 500,- € kosten, liefern hochprofessionelle Filme. An diese kommen die Smartphones (noch) nicht heran. Auch wenn manche Smartphones inzwischen auch schon 4 K filmen können, ist die Filmqualität noch zu schwach. Sie können sich in YouTube ein paar Vergleichsvideos dazu anschauen und ein Bild davon machen.

Der Aufwand ist trotzdem nicht zu unterschätzen

1. Inhaltliche Herausforderungen
Natürlich verleiten solche Geräte dazu, zu denken, dass es ein Leichtes wäre einfach zu filmen. Das stimmt in dem Punkt, wenn Sie nur kurz einen Eindruck oder eine Situation schnell mal festhalten wollen für Ihre Freunde. Doch wenn Sie ein größeres Publikum ansprechen wollen, müssen Sie daran denken, dass das Publikum Ihre Filme mit anderen Augen sieht als Ihre Freunde. Das heißt, Sie müssen mit Ihrem Film auch etwas erzählen bzw. erläutern.

2. Technische Herausforderungen
Und gerade wenn Sie im Film sprechen wollen, führt kein Weg um ein externes Mikrofon herum. Und es führt auch kein Weg darum herum, dass Sie sich doch ein Gimbal zulegen werden, um ruckelfreie und bildfehlerfreie (z.B. Jello-Effekt, auch als „Wobbel-Effekt“ bekannt) Filme erzeugen zu können. Unter Umständen werden Sie auch Licht benötigen. Doch mit dem Filmen alleine ist es auch nicht getan, denn Sie müssen ja dann den Film auch so zusammenstellen, dass er Ihr Publikum (Ihre Kunden) fesselt. Das heißt, Sie müssen ihn auch irgendwie schneiden und benötigen ein Schneideprogramm.

Ganz wichtig: halten Sie Ihr Smartphone richtig beim Filmen
Nanu, kann man denn beim Filmen mit dem Smartphone das Gerät falschherum halten? Oh ja, kann man. Leider hat sich das wohl immer noch nicht überall herumgesprochen, da noch zu viele Leute hochkant filmen. Und wir bekommen auch immer wieder Hilferufe, was man (in dem Fall wir) denn da machen könnte. Wenn Sie einen Clip für Instagram Story filmen, dann müssen Sie hochkant filmen. Doch sonst immer im Querformat! Das heißt: halten Sie Ihr Handy quer. Das fühlt sich zunächst ungewohnt und komisch in der Hand an. Doch Filme sind im Querformat. Ihr Monitor ist im Querformat, und Ihr Fernseher auch. Außerdem entspricht das unserer Sehgewohnheit in unserer realen Welt.

Haben Sie Mut sich hier auch Beratung und Begleitung zu suchen
Bei einem alltäglichen Gerät wie dem Smartphone neigt man schon dazu zu denken, dass man da keine Unterstützung bräuchte. Doch es geht nicht allein um die Bedienung des Gerätes, sondern um das ganze Drumherum. Holen Sie sich ruhig jemanden, der Ihnen Inputs gibt und Sie bei den ersten Schritten begleitet. Das hat für Sie dann auch den Vorteil, dass Sie bei den größeren Projekten, die Sie in Auftrag geben (müssen), viel mehr verstehen und mitreden können. Das heißt, Sie können sich dann darauf besser vorbereiten und sagen, was Sie wollen. Und Sie wissen, was funktioniert und was warum nicht funktioniert. Damit sparen Sie und der Filmproduktion Zeit, Nerven und unter Umständen auch Geld. Die wirklich großen Sachen, die können Sie auf jeden Fall delegieren. Zum Beispiel an uns.

 

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